Spielberichte VfL Wildenfels Damen gegen Schwarzenberg-Albernau

Spielberichte VfL Wildenfels Damen gegen Schwarzenberg-Albernau

Schwarzenberg-Albernau - VfL Wildenfels Damen
 
Innerhalb von einer Nacht wurde uns Kader für das Auswärtsspiel bei Schwarzenberg-Albernau von 9 auf 6 Spielerinnen reduziert, wovon eine der zur Verfügung stehenden Spielerinnen unsere Libera war. Daher änderten wir unser Motto von "Maximal" zu "Wundertüte". Diese Ausgangssituation besorgte unserem Trainer eine schlaflose Nacht, obwohl diese Spiele meistens unsere Besten sind hinsichtlich Zusammenhalt und Teamgeist. Trotz der offensichtlichen Größenvorteile des Heimteams, überrollten wir die Schwarzenberger Ladies mit Spielfreude und der Zielstrebigkeit, unser bestmögliches Volleyball zu zeigen. Dadurch kam Schwarzenberg erst gegen Ende des ersten Satzes ins Spiel. Dennoch brachten wir diesen Satz nach Hause.
In den zweiten Satz starteten wir folgerichtig weiter mit viel Spaß am Volleyballspiel, allerdings nun mit deutlich mehr Gegenwehr konfrontiert. Unsere Aufschläge blieben gefährlich und variabel, die Angriffe zwingend, die Annahme konstant und das Zuspiel souverän. Symptomatisch zum Satzverlauf sicherten wir uns den zweiten Satz mit einem Ass.
Bekanntlich ist aber der dritte Satz häufig der schwierigste für uns und trotz der Hinweise unseres Trainers gab es einen Bruch in unserem Spiel. Die Schwarzenbergerinnen sorgten nun mit starken Aufschlägen für große Unsicherheit in unserer Annahme, wodurch unser gesamtes Spiel hektisch und unruhig wurde. Entsprechend verloren wir den dritten Satz.
Drei Viertel des vierten Satzes verliefen analog, wir hörten auf Volleyball zu spielen, woraufhin unser Trainer die Dezibel der Ansprache merklich erhöhte und uns damit versuchte aufzurütteln. Dies gelang, sodass wir einige gute Punkte machen und uns neues Selbstvertrauen holen konnten, auch wenn das Aufbäumen für diesen Satz zu spät kam und wir ihn verloren geben mussten.
Nach dem Motto "Wir haben nichts zu verlieren" rafften wir uns noch einmal zusammen, zeigten Kampfgeist und knüpften an die volleyballerische Leistung der ersten beiden Sätze an. Dabei zeigte unsere etatmäßige Mittelblockerin einen Monsterblock und sorgte für Finsternis im gegnerischen Angriff. Wie ließen nicht locker und profitierten schlussendlich von einem Aufstellungsfehler der Heimmannschaft, was uns den 3:2 Auswärtssieg bescherte.
Wir zeigten demnach wieder einmal, dass wir große Herausforderungen meistern können und dass wir auch durch das intensive Fitnesstraining der letzten Wochen bis zum Schluss konditionell auf der Höhe blieben.